Ich habe die Aufgaben-App von DoorDash ausprobiert und die dunkle Zukunft der KI-Arbeit erkannt

Ich habe die Aufgaben-App von DoorDash ausprobiert und die dunkle Zukunft der KI-Arbeit erkannt

Der Blitz von Die Kamera meines iPhones beleuchtet meine schmutzigen Socken und Unterwäsche, während ich jeden Gegenstand hochhalte, damit die Videoaufnahme ihn deutlich einfangen kann. Während ich meine stinkende Kleidung in die Waschmaschine lade, zittere ich jedes Mal ein wenig, wenn das Telefon laut piept, weil ich feststelle, dass sich meine Hände möglicherweise außerhalb des Rahmens befinden. Ich muss diese Finger sehen! Nein, ich habe mich nicht darauf konzentriert, irgendwelche Fetischinhalte zu filmen, um über die Runden zu kommen. Ich probiere DoorDashs neueste Gig-App namens Tasks aus.

Essensliefer-App Die neue Tasks-App von DoorDash hat nichts mit der Essenslieferung zu tun: Es geht vielmehr darum, Trainingsdaten von Menschen, also Ihnen, zu sammeln, um generative KI-Modelle und humanoide Roboter zu verbessern. „Diese Daten helfen KI und Robotersystemen, die physische Welt zu verstehen“, heißt es in der Pressemitteilung von DoorDash. „Das Gehalt wird vorab angezeigt und je nach Aufwand und Komplexität der Tätigkeit ermittelt.“ Bei den meisten Auftritten wird ein Smartphone an die Brust geschnallt und die Ausführung bestimmter Aufgaben mit den Händen aufgezeichnet.

Diese Art von Videodaten können von Entwicklern von KI- und Robotikmodellen zur Leistungsverbesserung genutzt werden. Beispielsweise könnten Tausende von Videos von Menschen, die Wäsche falten und deren Hände deutlich sichtbar sind, dazu beitragen, einem Roboter beizubringen, dieselbe Aufgabe mithilfe von Computer Vision auszuführen.

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Fotografie: Reece Rogers

DoorDash plant, diesen Service künftig auf ein noch breiteres Aufgaben- und Nutzerspektrum auszuweiten. Es ist unklar, wo die App für Benutzer verfügbar sein wird, wenn sie in den USA startet: Einwohner von Kalifornien, New York, Seattle und Colorado dürfen Tasks ausdrücklich nicht verwenden. (Ich konnte die Tasks-App nutzen und Auftritte durchführen, während ich in Kansas wohnte.)

Neugierig, welche Arten von Aufgaben DoorDash derzeit anbietet, habe ich mich als Dasher angemeldet und die Aufgaben-App heruntergeladen. Nach dem Einloggen bestand die Onboarding-Quest darin, sich dabei zu filmen, wie man drei Gegenstände auf einem Tisch bewegt. Einfach! Ich schaltete die Kamera ein und stellte meine Kaffeetasse, meinen Stift und meinen Laptop von einer Seite meines Schreibtisches auf die andere. Meine Belohnung war kein Bargeld: DoorDash schickte mir dann kostenlosen Support für meine Smartphone-Kamera, damit ich mehr Auftritte in der App durchführen konnte.

Nach dieser kurzen Onboarding-Sitzung konnte ich die vollständige Liste potenzieller Jobs sehen und anfangen, Geld zu verdienen. Die derzeit in der Aufgaben-App verfügbaren Missionen lassen sich hauptsächlich in fünf Hauptkategorien einteilen: Hausarbeit, Bastelprojekte, Kochen, ortsbezogene Navigation und Konversationen in Fremdsprachen.

Die Aufgaben innerhalb dieser Kategorien sind recht breit gefächert. Auf der To-Do-Liste steht alles vom Beetmachen über das Einräumen der Spülmaschine bis hin zum Umtopfen von Pflanzen und dem Herausbringen des Mülls. Bastelprojekte reichen von einfachen Aufgaben wie dem Auswechseln einer Glühbirne bis hin zu komplexeren Aufgaben wie dem Gießen von Zement. Bei Kochauftritten geht es hauptsächlich um Eier: sie braten, pochieren, rühren. Zu den Segelauftritten gehören die Erkundung eines Museums und ein Spaziergang durch einen Apartmentkomplex. Bei sprachbasierten Aufgaben fordert die App zu „natürlichen Gesprächen“ in Russisch und Mandarin-Chinesisch sowie in anderen Sprachen auf.

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