Interaktive Welten sind das nächste große Ding in der KI

Interaktive Welten sind das nächste große Ding in der KI

Interaktive Welten sind das nächste große Ding in der KI

Die Art und Weise, wie wir virtuelle Welten erschaffen und erkunden, entwickelt sich rasant weiter. Von schnellen Hackathon-Prototypen bis hin zu modernster KI-Forschung experimentieren Entwickler und Unternehmen mit Technologien, die die Fantasie in immersive, erforschbare Umgebungen verwandeln. Kürzlich haben Bauherren und Forscher gezeigt, wie weit KI-generierte Welten gehen können: von Robotersimulationen und interaktiven Museen bis hin zu nahezu unendlichen KI-gesteuerten Landschaften.

Der allererste World Labs Hackathon (WL-HACK 01) brachte 70 Hacker in San Francisco zusammen, um mit Marble zu experimentieren, einer Plattform zum Aufbau interaktiver Welten. In nur 3,5 Stunden erstellten 32 Teams eine beeindruckende Vielfalt an Projekten, die AR/VR-Schnittstellen, Spiele, Kunsterlebnisse und Immobilientools umfassten.

Zu den besten Projekten gehörten:

  1. Museum der Welt – Besucher können in berühmte Gemälde eintauchen, von Van Goghs Schlafzimmer bis hin zu den inspirierten Welten von Vermeer und Matisse.
  2. Jar of Marbles – eine semantische Schnittstelle zum Organisieren von Marmorwelten in Clustern, navigierbar über Computer-Vision-Gestensteuerung.
  3. Augmented Virtuality Room – eine Robotiksimulation, bei der ein Roboter mithilfe von LiDAR eine Marble-Umgebung erkundet, semantische Karten erstellt und seine Umgebung in Echtzeit kommentiert.

Der Hackathon hob die Kreativität und das Potenzial KI-gestützter globaler Modelle hervor und zeigte, wie schnell innovative Ideen Gestalt annehmen können, wenn Bauherren über die richtigen Werkzeuge verfügen.

Google treibt auch die interaktiven Welten der KI mit Project Genie voran, einem experimentellen Prototyp, der jetzt für Google AI Ultra-Abonnenten in den USA verfügbar ist. Project Genie basiert auf Genie 3, Nano Banana Pro und Gemini und ermöglicht Benutzern das Erstellen, Erkunden und Remixen von KI-generierten Welten in Echtzeit.

Im Gegensatz zu statischen 3D-Schnappschüssen generiert Project Genie die Umgebung dynamisch, während Benutzer navigieren, und simuliert dabei Physik, Interaktionen und Umgebungsveränderungen. Die Sitzungen sind derzeit begrenzt (in frühen Tests oft etwa 60 Sekunden), aber Welten können neu gemischt, in kuratierten Galerien erkundet oder für neue Erfahrungen regeneriert werden.

Project Genie bietet drei Hauptfunktionen:

  • Weltskizze: Erstellen Sie Welten aus Text oder hochgeladenen Bildern und zeigen Sie sie mit Nano Banana Pro in der Vorschau an, um Stil und Perspektive zu verfeinern.
  • Welterkundung: Bereisen Sie die Welt in der Ego- oder Third-Person-Perspektive, während die KI Ihnen in Echtzeit den Weg zeigt.
  • Welt-Remix: Verwandeln Sie bestehende Welten mit neuen Anregungen oder schaffen Sie völlig neue Erlebnisse und exportieren Sie die Erkundungen dann als Videos.

Google ist zwar noch experimentell, legt jedoch Wert auf eine verantwortungsvolle Entwicklung und stellt gelegentliche Eingabeverzögerungen, eine begrenzte Sitzungsdauer und einige Unstimmigkeiten mit der Physik oder dem Verhalten der Charaktere fest.

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